2008

Danke an die Menschen, die unseren Schützlingen ein neues verantwortungsbewusst liebevolles Zuhause schenken !


Ein „Hallo“ aus dem neuen Zuhause von Ivana und Curty an unsere ehemaligen Betreuer und Freunde!

Ivana und CurtiLetztes Jahr kurz vor Weihnachten kamen unsere beiden Frauchen ins Tierheim Bünde-Ahle und wollten sich nur mal so die Hunde anschauen. Ihnen gefiel gleich der kleine Curty, aber der war ja noch ein Jungspund und keiner wusste so recht, ob und wie er sich mit einem 10jähren Mädel versteht, welches auch zu unserer Familie gehört. Aber es gab noch eine Vielzahl anderer Hunden, die sich die beiden angeschaut haben. Die Wahl fiel auf zwei nette Hundedamen (eine davon war ich; die andere hat mittlerweile auch ein schönes Zuhause gefunden).

Mit uns sind die beiden dann zur Probe Gassi gegangen. Das klappte auf Anhieb ziemlich gut! Zurück im Tierheim, wich ich gar nicht mehr von der Seite meiner Begleiterinnen. Ich hatte damals zwar immer große Angst, bellte Fremde immer an und wollte niemanden an mich heran lassen. Aber irgendwie hab ich wohl gespürt, dass die beiden netten Frauen es gut mit mir meinten, sie waren so lieb und geduldig mit mir!

Sie sind dann in den Wochen vor Weihnachten ganz oft zu mir ins Tierheim gekommen und haben mich ausgeführt. So lernten wir uns schnell besser kennen und mit jedem Besuch wurde meine Angst weniger.Zum Glück haben die beiden sich für mich entschieden und ich durfte dann am 2. Weihnachtstag von meinen beiden neuen Frauchen abgeholt werden!

Ich habe mich – zum Erstaunen meiner Betreuer im Tierheim – super schnell eingelebt und wurde sofort in das recht turbulente Familienleben einbezogen. Meine neue Familie hat mich überall mit hingenommen und so habe mich recht schnell an meine neue Umgebung und viele neue Menschen gewöhnt. Nach und nach habe ich mich zu einer neugierigen, selbstbewussten und nicht mehr so ängstlichen Lady entwickelt!

Aber da war ja noch mein alter Kumpel Curty in den Köpfen meiner Frauchen. Bei einem der nächsten Besuche im Tierheim sind wir dann einfach mal mit ihm spazieren gegangen. Curty und ich haben uns gleich wieder super verstanden und vor allem hat er seine Liebe zu dem kleinen Mädchen entdeckt.

Meine Frauchen haben nicht gezögert und den Curty am nächsten Tag in unsere Familie aufgenommen. Jetzt hatten wir uns endlich wieder und darüber haben wir uns riesig gefreut. Wir können unser Hundeleben wieder gemeinsam genießen, dürfen im Haus und im Garten spielen, waren schon zusammen im Urlaub und sind in unserer neuen Familie sehr glücklich!

Zum Schluss möchten wir nochmal ein herzliches DANKE sagen für die liebevolle Betreuung der Tierheimmitarbeiter – besonders an Herrn Unbereit! Wir kommen immer gerne wieder zurück – aber nur zu Besuch, um Euch zu zeigen, wie gut es uns in unserer Familie geht!!


Ulla und VeithVor zwei Jahren haben wir Ulla und Veith, ein Katzen Geschwisterpärchen bei Ihnen gefunden und uns sofort verliebt. Die beiden haben sich auch ganz wunderbar bei uns eingelebt. Aber vor einigen Monaten hat der Kater heftige Krampfanfälle bekommen. Fast jeden zweiten Tag einen. Immer ca. eine halbe Stunde nach einer Ruhephase. Nach einigen Untersuchungen dann die Diagnose: angeborene Epilepsie. Jetzt ist Murmel alias Veith dank guter Medikamente so eingestellt, dass er schon länger keinen Anfall mehr hatte. Noch ist er durch die Medikamente etwas träge, aber das hindert ihn nicht daran weiterhin mit seinem Schwesterchen (epilepsiefrei) zu spielen und zu toben.

Die Kosten für Medikamente sind finanziell absolut tragbar.

Sandra Klinger


TassiloTASSILO, der ja auf der Internet-Seite unter Pflegestellen mit seiner Familie im Baby-Alter als Foto verewigt war, ist nun seit gut 2 Jahren bei uns - ein wahrlich charmanter Schmuser und Rowdy in einem! In seiner neuen Familie hat er zum Toben und Tollen seine Freunde Titus, der zuvor in einer Telefonzelle ausgesetzt wurde und Tiberius.


Hallo liebes Tierheim-Team,

Maik und Lazloich wollte mich einmal melden. Mir geht es so richtig gut. Ich bin jeden Tag draußen und wenn mein kleines Herrchen von der Schule nach Hause kommt, toben wir erst einmal.

Ich bin nun schon fast ein halbes Jahr hier, und alle haben mich in ihr Herz geschlossen. Meinen ersten Geburtstag habe ich auch gefeiert. Da gab es einen großen Knochen und ein Geburtstagslied.

Im Sommerurlaub war ich an der Ostsee. Ich konnte es kaum erwarten, von der Leine loszukommen, um am Hundestrand mit anderen zu spielen und im Wasser zu schwimmen.

Ich bedanke mich noch einmal für die schöne Zeit bei Euch und werde Euch nie vergessen.

Euer Lazlo


Leben mit Baldur und Tara (oder Sabbrador und Zaubermaus)

BaldurNun sind es gut 2 Wochen her, dass Tara als Zweihund bei uns eingezogen ist und die Familienzusammenführung mit ihrem alten Tierheimfreund Baldur stattgefunden hat. Das Zusammenleben der beiden funktioniert viel besser als erwartet. Ab und zu gibt es mal Gebelle, aber keine ernsthaften Schwierigkeiten, nicht mal bei der Fütterung. Die Wohnung ist auf einmal sehr eng geworden Wenn man sich auch nur einmal kurz bewegt, kann man sicher sein, einen von den beiden vor den Füßen zu haben, wahlweise mit Leine, Stock, Tennisball oder mit dem „Streichel-mich-Blick“.

Daß Baldur seine Behinderung beim Laufen, Spielen und Schwimmen vergisst, haben wir ja schon gewusst. Wenn er nach Bällen oder Stöckchen jagt, ist er auf einmal wieselflink. Gegen Tara hat er jedoch noch jedes Mal den Kürzeren gezogen, beim Schwimmen macht ihm allerdings wiederum Tara nichts vor. Da hat er eine größere Ausdauer.

Fazit: Es war die richtige Entscheidung, Tara auch noch aufzunehmen. Das Leben mit zwei großen Hunden ist definitiv nicht schwieriger als mit einem. Dies soll eine Anregung für andere „Ein-Hund-Besitzer“ sein.

Thomas und Michaela Nagel


HOFFUNGSLOS ? ERFOLGREICH VERMITTELT !

Rocky und Yannik – Katzen mit Chancen , obwohl sie FIV positiv getestet wurden

Rocky und YannikDie zwei süssen Racker waren 5 Jahre lang in der FIV-Stube des Tierheimes. Im Jahre 2006 konnten sie endlich vermittelt werden. Jetzt heissen sie Shadow (er flitzt so schnell durch die Zimmer, dass man nur noch seinen Schatten sieht ) und Beefy (kommt von Big Foot, mit den riesigen Tatzen hätte er zwei Meter groß werden müssen ). Nach einer Eingewöhnungsphase sind die Beiden richtig zutraulich geworden. Ich kann mich vor ihren Schmuseattacken kaum retten !!
Wie man auf dem Foto gut sehen kann, fühlen die Beiden sich pudelwohl.Trotz ihrer chronischen Viruserkrankung verhalten sie sich ganz normal. Sie haben im täglichen Leben keinerlei Einschränkungen, sondern dürfen nun ein artgemässes Leben mit ihren Zweibeinern genießen. Jeden Tag entdecken sie Neues. Für uns Menschen ist es schön und zufriedenstellend, diesen infizierten Katzen die Chance auf ein hoffentlich noch langes Leben bieten zu können.

Alcinoe Riepe