Aktuelles

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Pressemitteilung - 14.01.2010

Das Amtsgericht Bünde hat am 13.1.2010 folgendes Urteil gefällt:
1 Jahr Gefängnis ohne Bewährung sowie ein Tierhalte- und Betreuungsverbot von 5 Jahren.

Getötete Schäferhündin in Bünde/Doberg

Der Täter konnte gefasst werden!

Auch wurde eine Unterschriftenaktion gestartet, damit der Täter eine angemessene Strafe erhält. Bis jetzt sind ca. 23.500 Unterschriften eingegangen. Die genaue Anzahl wird noch bekanntgegeben. Allen Menschen, die sich an der Aktion beteiligt haben, einen herzlichen Dank. Wir werden Sie weiterhin auf dem laufenden halten.

Gute Meldung - die 1. Etappe ist erreicht!
Die Staatsanwaltschaft Bielefeld hat am 02.11.09 verkündet, dass sie Anklage gegen den Täter erheben wird.

Pressemitteilung - 11.09.2009

Getötete Schäferhündin im Bünder Doberg

getötete SchäferhündinGestern fasste die Polizei den Täter, der unter dem dringenden Verdacht steht, die am 29.08.2009 im Bünder Doberg tot aufgefundene Schäferhündin qualvoll getötet zu haben. Der Tierschutzverein Herford e.V. möchte sich bei allen für die umfangreiche Unterstützung bei sämtlichen Aktivitäten bedanken, insbesondere aber bei Petra Bröder-Monke.

Renate Siekkötter, 1. Vorsitzende: Unser nächster Schritt ist nun, uns dafür einzusetzen, dass die grausame Tat angemessen geahndet wird. Beide, im Tierschutzgesetz angeführten Straftatbestände sind erfüllt. Der Beschuldigte hat ein Tier ohne vernünftigen Grund getötet, und er hat einem Tier erhebliche vermeidbare Schmerzen, Leiden und Schäden zugefügt.

Das Strafmaß sieht Geldstrafen oder Gefängnisstrafen bis zu zwei Jahren vor. Es war eine vorsätzliche und geplante Tat, keine Kurzschlusshandlung.

getötete SchäferhündinDer Hundehalter hat von seiner Wohnung in Bünde bis zum Tatort im Doberg mindestens eine halbe Stunde gebraucht, da er kein Auto hat. Und die Spezialfolie, mit der er der Hündin die Schnauze umwickelt hat, hat man nicht zufällig in der Tasche. Das Motiv für die grausame Tat wird vermutlich niemals endgültig geklärt werden, da keiner in den Kopf des Täters hineinsehen kann.

Wir werden unsere weitere Vorgehensweise mit den Juristen der Rechtsabteilung des Deutschen Tierschutzbundes abstimmen und versuchen sicherzustellen, dass der Tatverdächtige seinen Kopf nicht mehr aus der Schlinge ziehen kann. DNA-Material der getöteten Hündin wurde sowohl in der Wohnung des Verdächtigen, als auch am Tatort sichergestellt.

Der Tierschutz ist seit 2002 im Grundgesetz verankert. Hierdurch hat die Schutzwürdigkeit der Tiere einen erheblich höheren Stellenwert erlangt. Die Strafverfolgungsbehörden müssen dieser Tatsache endlich Rechnung tragen.

Wir werden inzwischen fast täglich mit ausgesetzten Tieren konfrontiert, Tendenz steigend. Leider können wir uns jetzt nur noch mit ganzer Kraft dafür einsetzen, dass der Verdächtige seine gerechte Strafe erhält.

Tierschutzverein Herford e.V.
Vorsitzende
Renate Siekkötter


23.05.2009

Kostenexplosion aufgrund der Wirtschaftskrise -
dringende Bitte um eine zusätzliche Spende <mehr>


05.05.2009

PRESSEMITTEILUNG

Europäisches Parlament - EU-Handelsverbot für Robbenprodukte

Europäisches Parlament - Informationsbüro für DeutschlandDas Inverkehrbringen von Robbenerzeugnissen in der EU wird weitgehend verboten. Ausnahmen von diesem Verbot gelten nur dann, wenn die Erzeugnisse aus einer Jagd stammen, die von Inuit und anderen indigenen Gemeinschaften traditionsgemäß betrieben wird und zu deren Subsistenz beiträgt. Auch Waren zum persönlichen Gebrauch von Reisenden oder ihrer Familien dürfen eingeführt werden ...
 http://www.europarl.de/presse/pressemitteilungen/quartal2009_2/PM_090505_1a

 


27.03.2009

PRESSEMITTEILUNG

Deutsches Tierschutzbüro – Recherche, Dokumentation und Aufklärung im Bereich Tierschutz

Tierschutzbündnis »Kaninchenmast, nein danke« startet bundesweite Kampagne

Aktion Kaninchenmast WebAktion Kaninchenmast Web3Köln, den 27.03.2009. Heute startet das Tierschutzbündnis „Kaninchenmast, nein danke“ offiziell seine Kampagne gegen Kaninchenmastbetriebe. Ziel des Bündnisses, an dem sich knapp 50 Tierschutzvereine und Organisationen auf bundes- und landesweiter Ebene beteiligen, ist die Abschaffung der Käfighaltung von Kaninchen sowie die Einführung einer gesetzlichen Haltungsverordnung für Mastkaninchen.

Mit einer Öffentlichkeitsaktion wurden Verbraucher heute Morgen vor dem Kölner Dom über das traurige Schicksal der süßen Nager informiert. Dabei wurden neben dem Sammeln von Unterschriften auch Fotos sowie Videomaterial aus Kaninchenmastanlagen gezeigt. „Den meisten Konsumenten ist gar nicht klar, unter welchen katastrophalen Zuständen Kaninchen gehalten werden“, kommentiert Ingo Schulz, Sprecher des Tierschutzbündnisses „Kaninchenmast, nein danke“, die Aktion.

Kaninchenfleisch steht hoch im Kurs, gerade zu Ostern werden Millionen Tiere geschlachtet und verzehrt. Rund 25 Millionen Kaninchen wurden im Jahr 2008 in Deutschland verspeist, dies ist im Vergleich zu 1995 eine regelrechte Verdoppelung. Dabei versuchen Lobbyvereinigungen und Supermarktketten, dem ahnungslosen Verbraucher eine positive „bäuerliche“ Kaninchenhaltung zu suggerieren. Gern wird von „Boxenhaltung“ in „landwirtschaftlichen“ Betrieben gesprochen. „Dabei ist das genaue Gegenteil meist der Fall, in riesigen Mastbetrieben kauern tausende Kaninchen und warten auf ihren Tod. Heu, Auslauf und Tageslicht, also alles das, was eine art- und tiergerechte Haltung wäre und was sich der Verbraucher unter einer Kaninchenhaltung auch wünscht und vorstellt, fehlen“, kritisiert Ingo Schulz die derzeitige Kaninchenhaltung in Deutschland. Um die Bevölkerung aufzuklären und letztlich auch wachzurütteln, wurde eigens eine Videodokumentation zum Thema Kaninchenmast mit schockierenden Aufnahmen produziert und auf der Website www.kanichenmast.info veröffentlicht. Neben Video- und Fotoaufnahmen sind auf der Website auch viele Hintergrundinformationen sowie eine Unterschriftenliste (zum Herunterladen) zu finden.

Das Tierschutzbündnis erhofft sich gerade in der Osterzeit Rückenwind, damit eine gesetzliche Haltungsverordnung in Deutschland etabliert wird. Diese fehlt derzeit und öffnet damit skrupellosen Kaninchenmästern im wahrsten Sinne Tür und Tor.

Weitere Informationen bei:

Ingo Schulz, Deutsches Tierschutzbüro, Tel.: 0221-20463862 (info@tierschutzbilder.de).

Deutsches Tierschutzbüro
An Groß Sankt Martin 6 / 206
50667 Köln
Tel.: 0221-20463862

www.tierschutzbuero.de
www.tierschutzbilder.de
www.tierschutz-videos.de


22.02.2009

Historie der Arbeitsgemeinschft Tierschutz im Kreis Herford

Am 23.Juli 2008 hatten die beiden Vorsitzenden des Tierschutzvereins Herford e.V. Renate Siekkötter und Ingrid Kubina einen Gesprächstermin bei der Landrätin des Kreises Herford, Frau Lieselore Curländer. Weitere Gesprächsteilnehmerin war die Amtstierärztin Frau Dr. Tanja Hochstetter. Die Tierschützerinnen berichteten über ihre Arbeit und die dabei auftretenden Probleme, insbesondere auch über die ständig wachsende Katzenpopulation und die Schwierigkeit, die vielfältigen Aufgaben zu finanzieren. <mehr>