Vorsicht Gift

 

Vorsicht Gift !

Bei vielen alltäglichen Dingen denkt man nicht immer an die tödliche Gefahr für Haustiere. Schnittblumen (Narzissen, Schneeglöckchen, usw.) können genau wie das Grün im Blumengebinde (z.B. Schleierkraut, Farn) ebenso giftig sein wie das Blumenwasser. Hunde und Katzen, Stubenvögel und Nager trinken es vielleicht unbemerkt. Zimmerpflanzen wie Efeu, Benjamini & Co. sind ebenfalls hochgiftig. Dasselbe gilt für 'Weihnachtsgestecke'. Immerhin kann bereits ein Eibenzweig ein Rind oder ein Rododendronbüschel eine Ziege töten. Oft bemerkt man die Symptome erst, wenn es zu spät ist.

Auch die 'versteckten Gifte' im Haushalt sind tödlich für Haustiere. Tabletten und andere Medikamente sollten niemals umherliegen, Reinigungsmittel u.ä. sollten immer unter Verschluss sein.

Für verantwortungsbewusste Katzenhalter sind gesicherte Fenster eine Selbstverständlichkeit, dies schützt jedoch nicht zwingend vor Hornissen, Wespen, Bienen oder Hummeln. Diese Insekten setzt man am besten sofort wieder vorsichtig ins Freie, bevor sie den Haustieren gefährlich werden können. Ein Wespenstich im Nasen-Rachenbereich kann eine Katze oder einen Hund in kurzer Zeit töten. Falls es doch zu einem Stich kommt, sollte man dem Tier am besten Eis zu schlecken geben, um die Schwellung möglichst gering zu halten und schnell einen Tierarzt aufsuchen.

Detaillierte Informationen zu giftigen Pflanzen, nach Tierarten sortiert, finden Sie
unter: http://www.botanikus.de/Botanik3/Tiere/tiere.html

    Marianne Weirich